Hilfe zur Selbsthilfe …

Lehrer Lempel

Das Fraunhofer IAO hat Anfang 2004 unter Leitung von A. Greisle eine Zusammenfassung der Ergebnisse der E-Work-Studie veröffentlicht. Die Studie hatte u. a. das Ziel Potentiale und Akzeptanzen für neue neue Informations- und Kommunikationstechnologien für flexible Arbeitskonzepte zu untersuchen. Die Ergebnisse sprechen mir, als Berater & Trainer zu Themen wie „Videokonferenzen planen und leiten“ aus dem Herzen und bestätigt meine Alltagserfahrungen:

Punkt 5. betont hinsichtlich der Akzeptanz aus Anwendersicht (!), dass es Aufgabe sein muss, die Akzeptanz-Faktoren von Beginn an unter kompetenter Begleitung zu stellen. Im Rahmen des Change-Managements müssen den Nutzern diese Faktoren vermittelt werden. Um hohe Akzeptanz zu erreichen sind allerdings auch Hersteller und IT-Verantwortliche gefordert, die Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und Fehlerfreiheit der Anwendungen zu sichern.

Punkt 6. klärt die Bedeutung von Support und Qualifikation. Dabei wird hervorgehoben, das es für eine anhaltende Grundakzeptanz von zentraler Bedeutung ist, die Nutzer in die Lage zu versetzen, effizient mit der angebotenen Technik umzugehen. Die Studie belegt, dass Qualifikation und Unterstützung bei Problemen eine hoch signifikante positive Auswirkung auf die Performance im Büro bewirken! Großer Wert wird dabei auf die Unterstützung des Selbstlernens gelegt. Beim Selbstlernen liegt die Rolle der Trainer oftmals in der kompetenten Unterstützung bei offenen Fragen.

Wen wundert`s: Schon Goethe sagte: “ …, lass es mich tun, und ich werde es können!“

HD Videokonferenz

Wer HDTV vermisst, weil es noch (fast) keine TV-Programme dazu gibt, kann es ja mal mit einer High Definition Videokonferenz versuchen. LifeSize ist der erste Anbieter dieser High-End Lösung im Konferenzbereich und stellt gerade ganz artig auch einen TV Spot zu seinem Produkt vor … Ich habe es life auf der AVN-Roadshow erlebt und war mehr als angetan von der Qualität und vom Design.

HDTV LifeSize

Tipp kommt von Matthias Rückel, der ganz richtig feststellt: „Das können Web-Konferenzen nicht …,-)“

Mac OS X und klassische Videokonferenzen verbinden

xMeeting ermöglicht via H.323 und SIP die Verbindung mit einem Apple OS X und klassischen Videokonferenzen. xMeeting erstetzt OhPhone X V. 0.4, die recht instabil war … Nach meinem Wissen ist dies aktuell die einzige Lösung.

Es folgen Originaltexte der xMeeting Website:

Welcome to the website of the XMeeting project, the developers of XMeeting and ohphoneX! XMeeting is a Powerful Mac OS X video conferencing solutions

XMeeting is the first H.323 compatible video conferencing client for Mac OS X. In addition, XMeeting also supports the popular SIP protocol used by many VoIP applications.

The client is highly compatible and has many additional features, so that it can be used for most private and business video conferencing tasks.

XMeeting is a SIP and H.323 compliant and Open Source videoconferencing client for Mac OS X (10.4 and later). The current version of XMeeting is 0.3.1. Historically, XMeeting has evolved from ohphoneX. However, XMeeting has been rewritten from scratch and uses a totally different software architecture than ohphoneX.
Although not yet being a 1.xx release, XMeeting is quite stable, has good interoperability with other clients and provides many unique features such as the sophisticated Address Book integration. Much effort has been put into the Mac OS X native GUI. We think the result is worth it!

Knast oder nicht Knast …

Ein schönes Beispiel, dass es oftmals nicht um die immer wieder propagierte Kostenersparnis bei Videokonferenzen geht, sondern um die generelle Erreichbarkeit! Aus meiner Sicht, das noch wichtigere Argument für VC.

Es ging um das Alibi eines Angeklagten, der beschuldigt wurde, von einem Zeugen in New York Kokain bezogen und nach Deutschland gebracht zu haben. Anders die Verteidigung: Gerade dieser Zeuge könne bekunden, mit dem Angeklagten keinerlei Rauschgiftgeschäfte abgewickelt zu haben. Der Zeuge dachte aber gar nicht daran, vor einem deutschen Gericht zu erscheinen. Das Strafgericht behandelte ihn deshalb als unerreichbar und verurteilte den Angeklagten wegen Drogenhandels zu Gefängnis, ohne den Zeugen vernommen zu haben.

Vor dem Bundesgerichtshof hatte das Strafurteil keinen Bestand (1 StR 286/99). Das Strafgericht habe ignoriert, dass die deutsche Strafprozessordnung – mittlerweile auf der Höhe der Zeit – auch Zeugenvernehmungen per Videokonferenz vorsehe, um solche Schwierigkeiten mit Auslandszeugen zu überwinden. Als erreichbar sei nunmehr auch ein Zeuge anzusehen, wenn man ihn aus der Hauptverhandlung heraus mittels audiovisueller Vernehmung an einem anderen Ort befragen könne. Das müsse die Vorinstanz nun noch nachholen. Das amerikanische Recht stehe dem jedenfalls nicht entgegen.

Mein Leben mit dem Computer …

25 Jahre PC: “Wie geht es Deinem Weltall?” Die Story auf Spiegel Online hat mir gefallen. Am besten der Satz: “Damit haben Sie für viele Jahre ausgesorgt …” ,-))). Sie hat mich animiert, mal selber auf zu schreiben, wie der Computer meine Leben beeinflusst hat.

Fazit: Ich bin zwar später gestartet, aber dafür teurer und mobiler. Das gilt auch für die Webseiten, die auf Basis Web 2.0 geführt werden. Und hoffentlich bald nicht mehr vom Notebook, sondern erneut vom Smartfone aus. Hier meine Story …

iChat als Konferenztool

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Apple hat einen Ausblick auf die erweiterte Version von iChat gegen. Gut gefällt mir dabei, parallel zum Viedeobild eine eigene Präsentation zeigen zu können, oder sich quasi als „Kommentator“ vor jeden Hintergrund (auch Film) stellen zu können. Schade, dass das Tool einfach zu wenig verbreitet ist. Vielleicht bastelt Skype ja hinterher …

Unter youtoube kann man sich das Ganze als Preview ansehen …