Via WebCam ins TV und zum Team in den Video-Konferenzraum

Fernsehzuschauer müssen inzwischen nicht mehr ins Studio kommen, um dort an Diskussionen teilzunehmen. Auch die problemlose Verbindung von Desktop-Web-Konferenzen zum Video-Konferenz-Raum ist inzwischen gegeben, selbst via UMTS oder in einer Lotus Sametime Umgebung.

Jeden Donnerstag kommt der SWR Baden-Württemberg „zur Sache„, wenn Experten mit Zuschauern diskutieren. 

Mit dabei ist ein wirklich einzigartiges Produkt, das dem Sender hilft, seine Zuschauer live per Multipoint-Webkonferenz in das Programm einzubinden.

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Betreff: Re: Wer braucht (k)ein iPhone?

Am 15.07.2008 um 14:36 schrieb Henrik Regensburg:

http://edufuture.de/2008/07/15/wer-braucht-ein-iphone/

Mit freundlichen Grüßen / Best regards
Henrik Regensburg
(Technical Engineer)

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Lieber Henrik,

• Google redet, Apple handelt … bzw. hat ein Gerät seit fast einem Jahr auf dem Markt.

• Apple allein, darf für sich beanspruchen als erster ein Gerät auf den Smartphone-Markt gebracht zu haben, bei dem Mobile-Business wirklich funktioniert und Spass macht. Und das als kleiner Außenseiter und Quereinsteiger gegen eine zigmilliarden schwere Konkurrenz, welche seit 10 Jahren (!!!) an dem Thema herumfrickelt. Peinlicher und dramatischer kann es für Nokia & Co. nicht sein … Ich nutze das Nokia e90 (Communicator) in Kombination mit einem iPod Touch. Wenn ich nur ein Gerät wählen dürfte, würde ich ohne großes Nachdenken das iPhone wählen. Gegen das iPhone / iPod Touch ist das e90 in seinem Interface geradezu jämmerlich. Und das bei einem Preis von fast 800 Euro!

• Google Android ist eine (interssante, spannende) Software-Beta, in einer fremden Hardware (?) die irgendwie so aussieht wie das iPhone („meetoo“ nennt man das). Das iPhone dagegen ist eine Apple-Hardware in Kombination mit einem Betriebssystem, welches es bereits als sehr ausgereiftes OS X auf Feststationen und Mobilrechnern gibt. Nicht gerade schlecht für die Konvergenz zwischen Handy, Notebook, Feststation etc. Die Remotefunktion, welche es seit Freitag gibt ist im Umfeld von Front Row und Apples Multimedia-Home jedenfalls ein Knaller und ein gutes Beispiel von vielen dafür.

• Das OS X auf dem iPhone / iPod Touch ist auch nicht gerade schlecht für USER, die OS X nutzen und somit sofort mit der Bedienung vertraut sind, welche selbst für „Switcher“ und Einsteiger so intuitiv ist, dass sie wohl kaum irgendwelche Bedienungshandbücher brauchen ,-)

• OS X ist zudem aus meiner Sicht das mit „Abstand“ beste Betriebssystem und ungemein anwenderfreundlich. Aber dass darf man gern anders sehen und Google kann es auch gern besser machen. Wenn überhaupt, ist es Google, die das schaffen. Der Wettbewerb wird beiden Lösungen gut tun und auch die klassischen Anbieter unter Leistungsdruck setzen … und dem Verbraucher erst recht ,-)

• Was permanent übersehen wird, ist ein riesiges Umfeld an Periferie in perfektem Design für das iPhone und den iPod und auch die Konvergenz zu dem sehr ausgereiften i-Tunes und i-Tunes-Store. Niemand anderes als Apple bietet dies.

Also, ich bin gespannt, was Google wirklich auf den Markt bringt, aber ich freue mich sehr das iPhone G3 und iPod Touch schon jetzt zu haben sind. Oft ist eben der „fette“ Spatz in der Hand besser als die (möglicherweise) hübsche Taube auf dem Dach :-)

Gruß, jo)

Via Handy in die Webkonferenz

Mietservices zu Webkonferenzen sind nichts Neues, bspw. via www.spreed.com. Interessant finde ich eine neue Option in diesem Szenario, welche es ermöglicht ganz unterschiedliche Telefonquellen einzubinden (bspw. via tevia). Also bspw. normale Analogverbindungen wie auch Handys. Klar, dass dabei nur der Mensch vor der WebCam auch visuell präsent sein kann. Verwalten lassen sich aber auch hier alle Konferenz-Teilnehmer via Web-Interface. Was aus meiner Sicht fehlt ist die Einbindung von klassischen Video-Konferenz-Räumen, in denen mehrere Teilnehmer anwesend sind.

Im Fall von Schulungen kann ich mir solch ein Web-Konferenz-Szenario recht gut vorstellen, oder auch im Dialog bspw. zweier Experten, die einen Dritten, ad hoc per Handy hinzu ziehen wollen. Geht es darum Teams mit einzelnen Experten, etc. zusammen zu bringen, funktioniert definitiv nur der Weg anders herum, nämlich über die klassischen Konferenzen. Hier können selbst Teilnehmer visuell eingebunden werden, die über Instant-Messenger und SIP hinzu kommen.

Trotzdem, man merkt immer mehr, dass die Welten zusammen wachsen … ,-)

Ein Apfel geht auf`s Ganze …

Der Erfolg des iPhone und seine Bedeutung in der Mobile Business Welt …

Von Januar 2000 bis Ende 2002 bin ich u.a. für die SIEMENS InternetACADEMY als Dozent&Trainer zum Mobile-Business durch die Lande gezogen. Das viel geschmähte WAP war aus meiner Sicht gar nicht so schlecht, vorausgesetzt man wusste was man suchte … Auch Lokalisierungs-Services, mobile Bezahl-Dienste sowie Organiser-Services funktionierten damals bereits recht gut. Trotzdem … 2002 brach das Interesse an diesem Thema völlig zusammen. „M-Bizz“ war damals nicht weniger ein Unwort wie „E-Bizz“ …

Scheint, dass der Quereinsteiger Apple nun das in Gang gesetzt hat, wovon die Hersteller mobiler Geräte und vor allem die Mobilfunk-Betreiber seit Jahren geträumt haben. Und das sogar, ohne dabei (bisher) UMTS Netze zu nutzen. Mit dem iPhone scheint der Markt für Mobile-Business in Schwung zu kommen. 28% Marktanteil bei den US-Smartphones in wenigen Monaten und bspw. bis zu 50 mal mehr Suchanfragen unter Google, als von jedem anderem mobilen Gerät aus.
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