Umgang mit Wandel …

Ein Freund beschrieb den Charakter von uns Deutschen mit dem Zitat: „Die haben lieber ein bekanntes Übel, als ein unbekanntes Glück!“ Ob das so stimmt weis ich nicht, aber nachweislich fällt es uns Deutschen schwer neue Arbeitsmittel und -formen für Information und Kommunikation zu akzeptieren und sich daran zu gewöhnen. Und erst recht den Umgang damit so zu trainieren, dass diese Hilfen, eine wirkliche Erleichterung für den einzelnen werden und Geschäftsprozesse oder auch das private Leben verbessern. Welcher Manager ist schon in der Lage, dass, was ihm sein Nokia Communicator oder Vodafone VPA Compact III an Arbeitserleichterung und Konvergenz bietet wirklich aus zu schöpfen? Wie viele Menschen gibt es, die den Ehrgeiz und natürlich auch den notwendigen Grad an Genesung besitzen, um vom Krankenbett aus, mittels Handy und Notebook eine Video- oder Webtelefonie zu realisieren, um „näher“ mit der Familie oder „in Verbindung“ mit Geschäftspartner zu sein? Und wie viele von denen erkennen und spüren überhaupt den Sinn und Mehrwert gegenüber einem herkömmlichen Telefonat dabei, der im Übrigen ganz absolut vorhanden ist?

Einer von denen, die viel von moderner Information und Kommunikation verstehen, ist Tim O`Reilly, der den Begriff des Web 2.0 geprägt hat. „Die Zeit“ bietet uns ein spannendes Interview mit ihm, um vielleicht die eine oder andere eigene Vision zu entwickeln, wie wir uns in der eigenen Kommunikation, beruflich oder privat, besser organisieren.

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