VoIP und Traffic

Neulich hatte sich ein Kunde gegen den Einsatz von Skype auf Grund der Netzbelastung ausgesprochen. Aus entsprechendem Anlass habe ich einmal recherchiert, wie es damit konkret aussieht.

Ergebnis: Scheint zu stimmen! Skype belastet das Volumen, wie automatisch auch die Bandbreiten-Ressourcen deutlich! Siehe hierzu folgenden anschaulichen Link

1 GB Volumen mtl. je Account (!) nur für den „Leerlauf“ finde ich erheblich und 30 MB Volumen je Sprechstunde (also ohne Video und ohne Filetransfer) sind nicht zu unterschätzen. Dies erhöht sich natürlich im Falle von Mehrpunkt-Konferenzen.

Auch das Magazin CIO weist auf die Thematik von VoIP im Kontext von fehlenden Performance-Analysen hin (Compuwarestudie)!

Dennoch stehen für mich Kommunikationstools wie Skype oder Video- und Webkonferenzen außer Frage, denn die Nutzen in der internen, wie externen Kommunikation sind erheblich (Connectivity, Kollaboration, etc.). Zudem finden sich auch die bekannten Kostenvorteile durch VoIP. Insofern geht aus meiner Sicht der Gedanke „Skype nicht zu installieren“ in die falsche Richtung. Vielmehr stellt sich für mich eher die Herausforderung das „Traffic Engenieering“ zu prüfen, bzw. zu optimieren und bei Bedarf die Bandbreiten- und Volumenkapazitäten anzupassen, um die Kommunikationsstrukturen in Unternehmen quantitativ, wie qualitativ zu verbessern. Dies dürfte sich in jedem Fall rechnen!

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