Archiv für die Kategorie '2 • ONLINE KOLLABORIEREN •'

Mediensteuerung via iPhone

Air Remote

Kling ziemlich gut … Gefunden bei Pocketbrain Anbiterseite = Airremote

VoIP via iPhone & iPod

Fring iPhone

WOW! Voice over IP über eine solch simple und angenehme Oberfläche ist schon stark. Was jetzt noch fehlt ist die Videotelefonie, dann wird`s richtig spannend … Na ja, wird auch noch kommen ,-)

Via WebCam ins TV und zum Team in den Video-Konferenzraum

Fernsehzuschauer müssen inzwischen nicht mehr ins Studio kommen, um dort an Diskussionen teilzunehmen. Auch die problemlose Verbindung von Desktop-Web-Konferenzen zum Video-Konferenz-Raum ist inzwischen gegeben, selbst via UMTS oder in einer Lotus Sametime Umgebung.

Jeden Donnerstag kommt der SWR Baden-Württemberg “zur Sache“, wenn Experten mit Zuschauern diskutieren. 

Mit dabei ist ein wirklich einzigartiges Produkt, das dem Sender hilft, seine Zuschauer live per Multipoint-Webkonferenz in das Programm einzubinden.

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AVN Roadshow 2008

Am Dienstag startete in Berlin die diesjährige AVN Roadshow. Neben dem Viktastag ist das so mein jährlicher “physischer” Anlaufpunkt, um die Trends und Entwicklungen zu Video- und Webkonferenzen zu verfolgen und natürlich auch um Kontakte zu pflegen. Eine Neuigkeit hat mich diesmal wirklich beeindruckt:

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Skype & Co. - Qualität 2005 vers. 2008

Ist schon beeindruckend, wie sich die Qualität bei den Instant-Messengern in knapp 3 Jahren verbessert hat. Auch wenn hier die Lichtverhältnisse bei dem älteren Bild schlechter waren und das Ganze nur ein Spontanvergleich. Wie wird das erst mal, wenn VDSL und HD für die Instant-Messenger zur Verfügung stehen … Ein schwerer Markt für spezielle VK-Desktop-Anwendungen, denn via SIP ist die Einbindung von IM ja heute grundsätzlich kein Thema mehr.

Skype Qualität 1

Skype Qualität 2

Jeepe is watching you ,-)

Jeppe ist ein Handyroboter von Nokia, der durch die Wohnung geistert und an unterschiedlichsten Orten zur Videotelefonie einlädt. Erklärtes Ziel der Nokia Entwickler ist es, so der Spiegelbericht, mit diesem Grinse-Ding die “Akzeptanz der Nutzer für verschiedene Video-Konferenzgeräte” auszuloten. Dabei soll das “existierende Paradigma PC + Webcam” um neue Elemente erweitert werden, um Video-Telefonate zu einer “attraktiveren” Option zu machen.

Mich erinnert das an die zahlreichen Versuche japanischer Entwickler, kleine Roboter zum putzen oder streicheln in unseren Haushalten oder auch beruflichen Umfeldern einzuführen. Interessant finde ich dabei die Bemühungen auch “soziale Komponenten” zu bedienen, egal wie man persönlich dazu steht. Das interessante an Jeppe im Vergleich zum den japanischen Modellen ist, dass am andern Ende in der Regel wirklich ein “lebender Sozialkontakt” stehen dürfte. Und interessant ist halt auch, dass sich das Design weg von einem “High Tech Look” zu ganz anderen Formen bewegen kann.

Die neuen Freiangestellten und das mobile Arbeiten in der Easy Economy

Weder historisch noch biologisch sind wir dazu verdammt, uns jeden Morgen zur gleichen Zeit aus dem Bett zu quälen, um an einen Schreibtisch am anderen Ende der Stadt zu kommen. Das Büro ist eine gewachsene Kulturtechnik, und unterliegt als solche der ganz normalen Evolution sozialer Normen. Auch wenn es natürlich lange Zeit viele gute Gründe gab, ins Büro zu gehen: Hier fanden wir die Arbeitsmittel, die wir uns zu Hause niemals hätten leisten, geschweige denn Platz für diese schaffen können. Hier gab es denKopierer, den wir täglich benutzten, die Akten, in die wir schauten, die Ablagen und Archive mit denen wir arbeiteten, und die Kollegen, mit denen wir den Tratsch vom Wochenende austauschen mussten.

Heute klingt all das nach Schreibmaschine und Tageslichtprojektor, nach Linoleumboden und Kantine, also hoffnungslos altmodisch. Heute haben wir online Zugang zu den meisten Informationen und Archiven, sind Dokumente elektronisch, ist der Aktenlauf durch den digitalen Workflow ersetzt, die vielen großen Bürogeräte
durch einen kleinen Computer und die Kollegen erreichen wir per Handy, Skype oder E-Mail besser als in der Kaffeeküche. Kurz: Das gute alte Büro mit Einzelzimmern rechts und links vom Gang ist eine Institution des letzten Jahrhunderts. Und damit werden auch Arbeitsweg und Rush-Hour obsolet.

Ich habe zu diesem Thema ein Buch geschrieben, das vergangenen Donnerstag unter dem Titel “Morgen komm ich später rein” im Campus Verlag erschienen ist. Unter anderem der Spiegel, die FAZ und Robert Basic haben schon Artikel dazu gebracht.

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Die Grundthese des Buches lautet: Quasi unbemerkt verbreitet sich eine flexible Arbeitsform, die ich Easy Economy nenne. Auch Festangestellte arbeiten zunehmend wann und wo sie wollen. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft wird Telearbeit heute von 18,5 Prozent der deutschen Unternehmen angeboten – 2003 waren es noch 7,8 Prozent, 2000 erst 4 Prozent. Diese Entwicklung war uns schon zu Zeiten der New Economy als „Digitaler Nomadismus“ oder „Bedouining“ angekündigt worden. Aber erst seit ein zwei zwei Jahren haben wir Handys, die E-Mails empfangen. Haben billige, flächendeckende und breitbandige Internetverbindungen. Haben kollaborative Software, um miteinander zu arbeiten, ohne am selben Ort zu sein. Nach Zahlen der EU würden noch viel mehr Arbeitnehmer gern eine Form der Telearbeit praktizieren, nämlich zwei Drittel.

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Termine planen mit der Zeitmaschine

Wer eine Webkonferenz plant und soviel Anstand hat, seine “Lieben” nicht aus dem Bett werfen zu wollen, der plant ab sofort mit der Welt-Zeit-Maschine, wann und wo er durchklingelt …

Zeitmaschine

Via Handy in die Webkonferenz

Mietservices zu Webkonferenzen sind nichts Neues, bspw. via www.spreed.com. Interessant finde ich eine neue Option in diesem Szenario, welche es ermöglicht ganz unterschiedliche Telefonquellen einzubinden (bspw. via tevia). Also bspw. normale Analogverbindungen wie auch Handys. Klar, dass dabei nur der Mensch vor der WebCam auch visuell präsent sein kann. Verwalten lassen sich aber auch hier alle Konferenz-Teilnehmer via Web-Interface. Was aus meiner Sicht fehlt ist die Einbindung von klassischen Video-Konferenz-Räumen, in denen mehrere Teilnehmer anwesend sind.

Im Fall von Schulungen kann ich mir solch ein Web-Konferenz-Szenario recht gut vorstellen, oder auch im Dialog bspw. zweier Experten, die einen Dritten, ad hoc per Handy hinzu ziehen wollen. Geht es darum Teams mit einzelnen Experten, etc. zusammen zu bringen, funktioniert definitiv nur der Weg anders herum, nämlich über die klassischen Konferenzen. Hier können selbst Teilnehmer visuell eingebunden werden, die über Instant-Messenger und SIP hinzu kommen.

Trotzdem, man merkt immer mehr, dass die Welten zusammen wachsen … ,-)

Qik & Co. - InfoSplitter via HandyCam

Ich muss zugeben, mit Twitter & Co.*** werde ich nicht so richtig warm. Mag sein, dass es daran liegt, dass ich weniger unterwegs bin als andere und auch ohne Twitter meist weis, wo meine Freunde und Partner sind.

Was mir allerdings gut gefällt, ist die neue Möglichkeit per HandyCam in Realtime kleine Clips ins Web zu stellen (Mehr unter Qik, Flixwagon, Bambuser via Google). Aus meiner Sicht ist das noch unkomplizierter als bspw. via SMS und Minitasten zu twittern und hat eine ganz andere multimediale Dimension als 140 getippte Zeichen. Macht natürlich nur Sinn, wenn man nicht endlos redet, denn in der Kürze liegt bekanntlich die Würze :-)

Im Grunde ist das dann sozusagen ein VideoTwitter. Die MiniClips lassen sich zudem auch als RSS abonnieren … Schade, dass derzeit immer nur der letzte Clip angezeigt wird, wenn man den Link eines “Web-Broadcasters” einbindet. Ich mache das jetzt mal und schau, ob mir der eine oder andere Video-Splitter zum Thema Web- und Video-Konferenz über die Lippen kommt ,-).

*** Zu Twitter & Co. siehe 1. Robert Basic, 2. Klaus Eck und 3. Wikipedia

Alle VideoSplitter von mir) und der RSS Link