Regelmäßig sorgen schlecht vorbereitete Meetings für Teilnehmerfrust, verlorene Zeit und unklare Ergebnisse. Abhilfe oder zumindes Besserung schaffen können Wikis in Unternehmen. Wie das geht, erklärt Frank Röbers in nur einer Minute per Youtube-Video:
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Peter Schütt, Leiter Knowledge Management & Social Networking Solutions Software Group, IBM Deutschland GmbH, auf der re:publica
Zusammenfassung Keynote auf der re:publica
von kilroyblog
sowie ein Zitat aus dem NeubibergBlog zur deutschen Trägheit im Umfeld Web 2.0
… Peter Schütt (IBM) meinte, dass es ihn beunruhigt, wie wenig die deutschen Unternehmenvon den (durch Web 2.0 etc.) gebotenen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit Gebrauch machen. Er sieht dadurch auch den Standort Deutschland gefährdet bzw. in jedem Fall hinterherhinken. …

Das in Unternehmen nicht gerade immer die Softwarangebote bereit gestellt werden, welche sich Nutzer wünschen dokumentiert ein aktueller Artikel auf Spiegel Online. Der aktuelle Stand des Voting fällt noch deutlicher aus, siehe oben …
Auch Web 2.0 Anwendungen haben sich in den letzten Jahren primär im privaten Bereich etabliert. Die Zahl von (so in etwa) knapp 600 Corporate Blogs in Deutschland ist nicht gerade überzeugend, wenn man die Anzahl von Blogs insgesamt sieht. Bleibt zu hoffen, dass sich CIOs und CEOs ein Herz nehmen und ab 2007 innovativer werden, statt unendliche und (teilweise) überzogenen und unverhältnismäßige Sicherheitsdiskussionen bzgl. interessanter Lösungen führen, welche Unternehmen um ein Erhebliches effizienter und wettbewerbsfähiger zu machen könnten.
Gestern habe ich einen sehr schönen Post im Collaboration-Loop zum Thema “Enterprise 2.0″ gelesen, den ich hier einmal frei übersetzt zitieren möchte.
Larry Cannell nimmt darin Stellung zur Umbenennung einer Messe für kollaborative Technologien in den Namen: “Enterprise 2.0 Conference”. Seiner Meinung nach ist dies als ein sinnvoller Schritt zu sehen, um den Einfluss zu dokumentieren, den das Web 2.0 auf die Zusammenarbeit in Unternehmen hat. Dabei betont er, dass man nicht denken soll, dass “Enterprise 2.0″ Unternehmen sich darauf beschränken, Blogs, Wikis oder Bookmarks allein in ergänzender und isolierter Form zu nutzen. Vielmehr geht es um eine “Verfeinerung” des Themas Zusammenarbeit, in seiner ursprünglichen Idee. In diesem Kontext, stellen für ihn die bisher primär privaten Nutzer von Web 2.0 ein klares Leitbild für Unternehmen dar.
Canell sieht das “Enterprise 2.0″ in drei Bereiche gegliedert:
‘Enterprise 2.0′ weiterlesen
Peinlich, peinlich … Die Autoren zum Buch “Die neuen Meinungsmacher” haben einen eigenen Weblog angelegt, um über ihr Buch und zum Thema Weblog zu informieren und den Blog-Laien aufzuklären.
Feststellen muss man aber aktuell*, dass der Bergriff “Herausforderung” im Untertitel des Buches wohl auch noch für die Autoren gilt. Wobei ich da ein wenig irritiert bin, denn von den Autoren eines Fachbuches über Weblogs, hätte ich schon erwartet, dass sie wissen wie man mit genau diesem Medium umgeht. Scheint aber eben doch nicht so zu sein!
Unter dem Link “Über diesen Blog” > http://www.meinungsmacherblog.de/?p=5 < findet sich in den Kommentaren zum Artikel reichlich Blogspam, der auf direkten Wege zu diversen Sexseiten führt.
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Uuuups … Dann doch diesen Link zu Thema lieber nicht weiter empfehlen … ,-)
* Stand des Meinungsmacher-Blogs = 25.11.06 - 18:21 Uhr …
Heute gab`s in Düsseldorf die angekündigte Veranstaltung zum Nutzen von Corporate Blogs. Inhaltlich möchte ich nicht darauf eingehen, da der Event zeitgleich live-online von Mattias Rückel ins Netz gebracht wurde. Einen ersten Eindruck hat er selber bereits ins Netz gestellt.
Hobbys gibt`s, die gibt`s gar nicht … Na, wie auch immer, ich kann Wolfgang Müller vom CIO-Weblog nur zustimmen, wenn er zu dem Fazit kommt, dass Blogs auch in Deutschland langsam ein ernst zu nehmendes Medium werden.
Hier sein Nachtrag zum Thema “neutraler Test Webkonferenzen”, das in der letzten Woche durch die Blogs ging. Seinen kompletten Kommentar zum Thema finden Sie hier.
…
NACHTRAG 13.11. 16.15 Uhr: Nicht nur die Webdesigner von Nezzgo haben sich gemeldet und erklärt, dass sich ihre Referenz auf eine andere Website - wenn auch mit gleicher URL - bezieht (siehe Kommentar unten). Auch die PR-Agentur von Citrix stellt jetzt auf Anfrage im Auftrag ihres Kunden klar: Citrix hat nichts mit dem Portal zu tun, das unter den beiden Webadressen http://www.effizientes-meeting.de und http://www.onlinemeeting.biz zu erreichen ist. Es wurde weder von dem Softwarehersteller in Auftrag gegeben, noch in irgendeiner Weise finanziert. Der Geschäftsführer von Publicare Marketing Communications hat inzwischen ebenfalls ein Statement abgegeben (das ab heute abend auch auf der Website zu finden sein wird). Er räumt ein, dass die Kommunikaktion der Zusammenhänge “nicht besonders gelungen ist”, aber es sich bei dem Portal “um ein rein privates Hobby handelt” und ein Test für die Wirksamkeit von Affiliate-Programmen sein soll. Dass sich Citrix auf der Kundenliste seiner Agentur befinde, sei “purer Zufall” und der Testsieg für GoToMeeting liege ausschließlich an der Qualität des Produktes. “Wir wollen mit diesem Portal niemand hinters Licht führen”, betont Robert Harnischmacher.
Das Ganze sieht sehr nach einem geordneten Rückzug aus. Es sind zwar noch eine Reihe von Fragen offen (z.B. warum jemand für sein privates Hobby eine teure Pressemitteilung über news aktuell verschickt?), ab sei es drum. Nur, was wäre ohne die aufmerksamen Blogger passiert, die über den Fall berichtet haben? Vermutlich nichts und interessierte Anwender würden immer noch glauben, auf dem Portal einen herstellerneutralen Rat zu erhalten. Insofern hat die ganze Sache auch ihr Gutes: Auch in Deutschland entwickeln sich die Blogs zu einem ernst zu nehmenden Medium, dass die kleinen (und hoffentlich bald auch großen) Skandale an die Öffentlichkeit bringt.
…
Ergänzung 14.11 10:55 Uhr
Man soll nicht nur kritisieren, wenn was nicht ok ist, sondern auch hervorheben, wenn sich etwas zum Positiven geändert hat. Publicare hat inzwischen auf seiner Test-Website ausführlich dargestellt, wie das Thema herstellerunabhängigkeit dort zu verstehen ist. Klasse …
Corporate-Blogs ziehen auch hierzulande langsam in den Geschäfts- und Kommunikations-Alltag ein. “Business Blogs auf Erfolgskurs” lautet die Veranstaltung von Alexander Geisle und dem IBM Partnership Solution Center, um Inspirationen und Informationen zu sammeln.
Wer am 16. November um 18:30 Uhr nicht in Düsseldorf vor Ort sein kann, der nutzt seinen Webbrowser und das Live-Online Angebot von Matthias Rückel, um anwesend zu sein.
Ich muss es an dieser Stelle einfach einmal festhalten:
Heute haben wir zum erstenmal einen Auftrag erhalten, einen “Coroprate Weblog” mit dem Ziel, interne und externe Geschäftsprozesse zu optimieren zu entwickeln. Nichts Großes, aber hoch spannend und durchaus anspruchsvoll! Habe mich sehr über dieses Freitag-Nachmittag-Geschenk gefreut … Oft sind es die kleinen Sachen die eine richtige Herausforderung darstellen.
Das Ganze bedurfte fast ein Jahr lang viel Input und Vorlauf von meiner Seite aus. Dennoch zeigt es doch, dass die Lage nicht ganz so schlimm ist, wie von Robe Basic (sehr unterhaltsam) beschrieben! Ich jedenfalls glaube an die Kompetenzen und Visionen der CIOs ,-)


