Ich muss zugeben, mit Twitter & Co.*** werde ich nicht so richtig warm. Mag sein, dass es daran liegt, dass ich weniger unterwegs bin als andere und auch ohne Twitter meist weis, wo meine Freunde und Partner sind.
Was mir allerdings gut gefällt, ist die neue Möglichkeit per HandyCam in Realtime kleine Clips ins Web zu stellen (Mehr unter Qik, Flixwagon, Bambuser via Google). Aus meiner Sicht ist das noch unkomplizierter als bspw. via SMS und Minitasten zu twittern und hat eine ganz andere multimediale Dimension als 140 getippte Zeichen. Macht natürlich nur Sinn, wenn man nicht endlos redet, denn in der Kürze liegt bekanntlich die Würze
Im Grunde ist das dann sozusagen ein VideoTwitter. Die MiniClips lassen sich zudem auch als RSS abonnieren … Schade, dass derzeit immer nur der letzte Clip angezeigt wird, wenn man den Link eines “Web-Broadcasters” einbindet. Ich mache das jetzt mal und schau, ob mir der eine oder andere Video-Splitter zum Thema Web- und Video-Konferenz über die Lippen kommt ,-).
Ohne hyperconnected zu sein könnte ich meine Work-Life-Balance gar nicht mehr halten. Ist nämlich einfacher mal nicht zu antworten, als mangels technischer Option nicht antworten zu können oder andere Dienste zu nutzen oder die jeweils geeignetsten …
Bzgl. der ManagerMagazin-Empfehlung zum “Unified Communication & Collaboration” (welch ein Begriff ,-) scheint es mir so, dass SOHOs (Small Offices Home Offices) und private Nutzer das Ziel, alles in einer Anwendung zu haben einfacher erreichen (bspw. via Skype), als die Employees in großen Unternehmen mit Plattformen von MS, IBM, Cisco & Co. Aber das wird schon noch, der Vorteil ist einfach zu groß, um ihn zu ignorieren ,-)
Das bevorzugte Argument von Herstellern und Verkäufern von Videokonferenzen lautet: “Sie sparen Reise- und Personalkosten!” Stimmt durchaus, so hat bspw. Vodafone laut Vortrag Dr. Uwe Schwenn auf dem Viktastag bspw. in knapp drei Jahren 20% der Reisekosten gespart. Klingt nach nicht besonders viel Geld, sind in der Summe allerdings 50 Millionen Dollar … Pro Jahr !!! Eine Zahl, die zweifellos jeden auf “Hardfacts” fokusierten CEO oder CFO freut und inspiriert …
Dennoch ist dieser deutliche Nutzwert nicht der eigentliche “Gewinn” bei Video- und Web-Konferenzen. Denn der liegt nicht beim Geld, sondern vor allem in der gewonnenen “Connectivitiy” …
Der nachfolgende Textauszug aus dem Essay der gerade erschienenen Beilage “Internet Spezial” in der Zeitschrift “ZEIT” beschreibt wunderbar, was alle unsere Interviews ergeben haben, sobald man Nutzer von Videokonferenz-Technologie befragt: ‘Connectivity vor Kostenersparnis’ weiterlesen