Spannend ist aus meiner Sicht, wie mobile Tools und Webservices Alltagskultur verändern. Vor ca. 10 Jahren kam das Speeddating auf, das sind Veranstaltungen, bei denen man 30 Sekunden für ein Gespräch unter vier Augen Zeit. Danach wird entschieden, ob sich beide Seiten mögen oder nicht. Ob das nun gut oder schlecht ist, muss jeder für sich entscheiden … Webkonferenzen über den Browser ermöglichen inzwischen das Tempo beim Kennenlernen weiter zu beschleunigen.
Kissnofrog.com (deutschsprachig) und WooMe.com (international) sind zwei Plattformen, auf denen man per Webcam in Diskussionen einklinken kann und in zwei Minuten entscheidet, wen der Teilnehmer man mag. Mag man sich gegenseitig, landet man automatisch in einer Buddylist und kann weiter chatten. Ein Vorteil gegenüber Facebook, Myspace & Co. ist sicherlich, dass es schwerer sein dürfte “Fake-Profile” zu generieren … Trotzdem, … für mich ist das nix, ich geh jetzt mal in die Eckkneipe und halte mich ans “Reallife” ,-)
Nachtrag vom 4. Mai 2008
Seit gestern gibt`s auch einen Bericht in Spiegel Online dazu.


Ob das jetzt für Speeddating interessant ist, muss jeder für sich entscheiden. Aber: Für den Informationsaustausch und allg. Zusammenarbeit kann sowas schon etwas bringen (und wird viel zu selten genutzt)!
Speeddating an sich ist ziemlich verblüffend: eben weil es funktioniert.
Das ganze beschreibt Malcolm Mc Gladwell in “Blink!”
Tatsächlich reichen wenige Sekunden aus um zu wissen “ob was drauss” wird oder nicht.
Ich finde Speeddating ist eine Ideale Anwendungsform für Videochats.
Wenn es dir ähnlich geht wie mir mit meinem Blog dann wirst du ja viele Besucher hier haben die durch eindeutige Google Suchen hierrauf stossen
Viele Grüße
Jean-Paul