Realtime-Clients, wie die Messenger werden in unserem digitalen Kommunikationsalltag vermutlich eine Bedeutung erlangen, wie es bereits bei Web-Browsern und Media-Playern der Fall ist. Nicht nur im privaten Umfeld, auch in Unternehmensumgebungen wird Instant Messaging (IM) zusammen mit Collaboration-Software zunehmend ein gefragtes Arbeitswerkzeug für die Teamarbeit. Das Angebot ist groß bis unübersichtlich. Inzwischen lassen sich unterschiedlichste Instant Messenger mit integrierten Audio-Video-Optionen auf den verschiedenen Betriebssystemen installieren. Allen voran vermutlich Skype, mit seinen aktuell 10 Millionen “eingeloggten” Nutzern. Parallel dazu bieten sich Web-Kollaborations-Lösungen der unterschiedlichsten Art und Funktion zur Installation oder Nutzung via Web-Browser an.
In den komplexen BtoB Umgebungen binden Microsoft, IBM, Cisco ihre Konferenz-Werkzeuge zudem in eigenen Server- und Organiser-Umgebungen ein und gehen (bspw. Microsoft) Kooperationen mit Konsumer-Anwendungen wie den IM von AOL und Yahoo ein. (Geschildert in einem lesenswerter Artikel in silicon.de.)
In diesem Kontext lohnt es aus meiner Sicht einen Blick darauf zu haben, wie weit solche Lösungen bereits Bestandteil von Betriebssystemen sind.

