Campfire versus Office

Vor geraumer Zeit bin ich mehrfach auf das Thema “Konferenz & Raum” eingegangen, denn ich bin der Meinung, dass der Raum einer von vier zentralen Faktoren für die erfolgreiche Einführung und Nutzung von Video-Konferenzen und -Kollaboration ist. Das gleiche gilt für Web-Konferenzen und -Kollaboration. Der starke Erfolg von Telepresence ist letztlich ein Beleg für meine Überzeugung.

Aus meiner Sicht hat sich bisher wenig bis gar nichts im Bereich von spezifischen Mobiliar für Videokonferenzen getan. Steelcase bietet einige passende Standard-Möbel an, die in der Anwendung aber relativ schnell ihre Grenzen finden, wenn es bspw. um große und schwere Bildschirme geht, welche im HD-bereich gern genutzt werden … Meist findet man Einzellösungen, wie bspw. den Mediatisch von logue.studio, die sicher recht interessant vom Design her sind, aber eben auch nicht in jeden (Konferenz)Raum passen.

Was mich heute sehr fasziniert hat war eine Konferenzraum-Lösung, die Google zur Vorstellung seiner neuen API OpenSocial gewählt hat.

Zum einen wurde mit Kommunikation sehr interessant umgegangen. Nicht nur, dass die Veranstaltung einen eigenen Namen bekam, nämlich “Campfire”, sondern es gab auch ein entsprechendes Logo. Das der Name “Programm” war, zeigte dann das räumliche Umfeld. Und man kann nicht gerade sagen, dass dieses unortodoxe Umfeld für eine Technikpräsentation und anschließender -diskussion, der Vermittlung der Inhalte geschadet hätte. Ganz im Gegenteil, eine tolles hochkreatives Raumumfeld, was nach den Vorträgen sehr zum Sozialisieren und Networking einlädt. WOW …

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Was ich in diesem Kontext für Telepresence eher als Vorteil, denn als Nachteil sehe, ist das Angebot von LifeSice, eine technische Lösung für Telepresence zu schaffen, welche den Raum nicht vorgibt. Hier sehe ich die Option, wie auch den Bedarf mit Raumplanern und Kommunikationsberatern zusammen zu arbeiten, um individuelle Telepresence-Lösungen zu schaffen, welche bspw. der CI von Unternehmen entspricht. Oder frei skalierbare Lösungen zu schaffen, welche auf unterschiedliche Telnehmerzahlen bei Konferenzen eingehen und so Räume besser nutzen und die Kommunikation besser stützen.

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