Monthly Archive for November, 2006

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Sweet Sixteen …

Das Web hat Geburtstag und wird ein Teeni …
Quelle: Spiegel Online vom 14. November

Die älteste, heute noch erhaltene Seite des World Wide Web wurde Vorgestern vor 16 Jahren das letzte Mal geändert. Im gleichen Monat, in dem das WWW als Browser und Netz-Struktur den Schritt vom Konzept in die Realität schaffte. Drei Jahre später war das World Wide Web schon das kostenlose und frei zugängliche Netz von heute – im Prinzip. Auch wenn das Internet freilich viel mehr als nur das WWW ist.

Doch die Erfolgsgeschichte des Internet ist vor allem die Erfolgsgeschichte der untereinander verlinkten WWW-Seiten. Und die sahen früher reichlich unspektakulär aus. So wie die Antikseite nebst einer Überschrift nur die kurze Erklärung “Ein Link verbindet ein Stück Hypertext mit einem anderen.” preisgibt. Dies ist aber nur die älteste erhaltene Seite des Webs. Die wirklich erste WWW-Seite gibt es nur noch im Archiv des World Wide Web Konsortiums zu sehen. Noch bis 1993 war es möglich, das WWW innerhalb eines Tages abzusurfen, …

Die Zeilen aus der Spiegel Online Rubrik Netzwelt geben ein schönes Bild davon, wie die Multimedia-Welt aussah, als ich 1992 bei der Wiese&Partner Unternehmensberatung, als Projektleiter für multimediale Trainigs-Systeme anfing. Damals dachte alle Welt noch in Disketten, wärend wir propagierten, das Netz zu Nutzen, um auf CBT-Einheiten (Computer Based Training) zuzugreifen.

Sieht man sich die Seite des Spiegel Online Artikel an, aus dem die ersten Abschnitte hier zitiert wurden und vergleicht diese mit den oben verlinkten antiken Seiten, hat man eine schöne Vorstellung, wie das WWW in 16 Jahren von einem Säugling zum einem schönen Teeni herangewachsen ist. 16 Jahre, … das ist nicht sooo seeehr lang. Man kann sich also auch mit wenig Phantasie ein wenig ausmalen, wohin sich das Web 2.0 und die Video- und Web-Collaboration in den nächsten Jahren entwickeln werden …

Mehr als 1.000 Worte …

Stelen

Gerade kommt eine Werbemail herein. Die Headline: “Bilder sagen mehr als 1.000 Worte …”

In der Tat, das sind wirklich schöne Stelen. Irgendwie schießt es mir in den Kopf, wieso nicht Ähnliches an Stellen installiert wird, wo man den Pförtner von Ferne aus, um Einlass bittet (Gargen, etc.). Sie kennen ja diese schnarrenden Stimmen, die einem durch eine hässliche Blechbox entgegen schallen. Wäre doch viel schöner, wenn man via HD-Viedeobild sieht, wer mit einem spricht.

Oder so eine Stele in einem Einkaufszentrum, wenn man von entlegenen Stellen in der Shoppingmall die freundliche Dame am Service-Point um Hilfe bitten will.

Video-Telefonie an Stellen, wo heutzutage absolute Anonymität herrscht. WOW, das wäre doch was? Wer seine Ideen hierzu Realität werden lassen will spricht am besten mit Frau Bellm von der Firma www.filsinger.de

PS. Ehrenwort! Für den letzten Satz bekomme ich kein Geld! (Noch) bin ich neutral und herstellerunabhängig … ,-)

CIO zu Web Collaboration

Vernetzung_Böttger

Unter der Headline “Gute Zusammenarbeit” findet sich auf den Seiten der Zeitschrift CIO ein Artikel zum Einsatz von Web Collaboration. Während sich Web Collaboration in den USA bereits etabliert hat, steht die Zusammenarbeit via Internet in Europa erst am Anfang. Laut Studie des ECO-Verbandes gewinnen Webkonferenzen / -kollaboration allerdings in Zukunft enorm an Bedeutung. Der Wunsch nach Web Collaboration verzeichnet neben dem generellen Zugriff auf Firmennetze die höchsten Wachstumsraten. Wobei der Trend dabei zu leicht bedienbaren, weniger komplexen Desktop-Sharing-Tools geht.

Als typische Einsatzgebiete für die Internet-Zusammenarbeit werden Vertrieb, Marketing, Entwicklung, Finanzwesen, Logistik und Support betrachtet. Entsprechend den Anwendungsbedürfnissen und Teilnehmerzahlen wird auf unterschiedlichen Lösungskategorien hingewiesen. Bspw. virtuelles Konferenz-Center, Trainings-Center oder Event-Center. Der Artikel beschreibt verschiedene Anwendungsszenarien sowie Konferenzfunktionen.

Dreist oder dumm? Folge II.

Hobbys gibt`s, die gibt`s gar nicht … Na, wie auch immer, ich kann Wolfgang Müller vom CIO-Weblog nur zustimmen, wenn er zu dem Fazit kommt, dass Blogs auch in Deutschland langsam ein ernst zu nehmendes Medium werden.

Hier sein Nachtrag zum Thema “neutraler Test Webkonferenzen”, das in der letzten Woche durch die Blogs ging. Seinen kompletten Kommentar zum Thema finden Sie hier.

NACHTRAG 13.11. 16.15 Uhr: Nicht nur die Webdesigner von Nezzgo haben sich gemeldet und erklärt, dass sich ihre Referenz auf eine andere Website – wenn auch mit gleicher URL – bezieht (siehe Kommentar unten). Auch die PR-Agentur von Citrix stellt jetzt auf Anfrage im Auftrag ihres Kunden klar: Citrix hat nichts mit dem Portal zu tun, das unter den beiden Webadressen http://www.effizientes-meeting.de und http://www.onlinemeeting.biz zu erreichen ist. Es wurde weder von dem Softwarehersteller in Auftrag gegeben, noch in irgendeiner Weise finanziert. Der Geschäftsführer von Publicare Marketing Communications hat inzwischen ebenfalls ein Statement abgegeben (das ab heute abend auch auf der Website zu finden sein wird). Er räumt ein, dass die Kommunikaktion der Zusammenhänge “nicht besonders gelungen ist”, aber es sich bei dem Portal “um ein rein privates Hobby handelt” und ein Test für die Wirksamkeit von Affiliate-Programmen sein soll. Dass sich Citrix auf der Kundenliste seiner Agentur befinde, sei “purer Zufall” und der Testsieg für GoToMeeting liege ausschließlich an der Qualität des Produktes. “Wir wollen mit diesem Portal niemand hinters Licht führen”, betont Robert Harnischmacher.

Das Ganze sieht sehr nach einem geordneten Rückzug aus. Es sind zwar noch eine Reihe von Fragen offen (z.B. warum jemand für sein privates Hobby eine teure Pressemitteilung über news aktuell verschickt?), ab sei es drum. Nur, was wäre ohne die aufmerksamen Blogger passiert, die über den Fall berichtet haben? Vermutlich nichts und interessierte Anwender würden immer noch glauben, auf dem Portal einen herstellerneutralen Rat zu erhalten. Insofern hat die ganze Sache auch ihr Gutes: Auch in Deutschland entwickeln sich die Blogs zu einem ernst zu nehmenden Medium, dass die kleinen (und hoffentlich bald auch großen) Skandale an die Öffentlichkeit bringt.

Ergänzung 14.11 10:55 Uhr
Man soll nicht nur kritisieren, wenn was nicht ok ist, sondern auch hervorheben, wenn sich etwas zum Positiven geändert hat. Publicare hat inzwischen auf seiner Test-Website ausführlich dargestellt, wie das Thema herstellerunabhängigkeit dort zu verstehen ist. Klasse …

Business Blogs auf Erfolgskurs

Freunde 2003

Corporate-Blogs ziehen auch hierzulande langsam in den Geschäfts- und Kommunikations-Alltag ein. “Business Blogs auf Erfolgskurs” lautet die Veranstaltung von Alexander Geisle und dem IBM Partnership Solution Center, um Inspirationen und Informationen zu sammeln.

Wer am 16. November um 18:30 Uhr nicht in Düsseldorf vor Ort sein kann, der nutzt seinen Webbrowser und das Live-Online Angebot von Matthias Rückel, um anwesend zu sein.

Web 2.0 … In Deutschland ein Fremdwort!

Auch, wenn der Begriff von Medien und Anbieterseite stark gepuscht wird, so ist laut Pressemeldung der Agentur ZPR der Begriff Web 2.0 weit davon entfernt im breiten Kreis bekannt zu sein. Dies, obwohl Web 2.0 Anwendungen auch hierzulande durchaus populär sind (XING, Wikipedia, YouTube, etc.).

Allerdings: Nur 3% der deutschen Internet-Nutzer*** haben einen eigenen Weblog (der größte Teil dürfte inaktiv sein), nur 9% lesen regelmäßig Blogs, 14% nutzen Podcasting und 16% sind Mitglied einer Online Community. Zum Vergleich: 56% aller Internet-Nutzer*** machen bei Online-Auktionen mit und 68% nutzen Suchmaschinen … Andererseits: Siehe Single-Börsen! Mit anderen Worten: Das kann (wird) sich schnell ändern ,-)

*** Laut ZPR haben 68% aller Deutschen Zugang zum Internet, wovon wiederum 6% generell diese Option nicht nutzen.

Networking for Kids

Brio.Toys

Da soll noch mal jemand sagen, Networking ist eine Modeerscheinung. Mit Brio®Network gibt es jetzt das 1×1 des Networking für unsere Kleinsten, damit sie schon vor der Einschulung lernen was heute wichtig ist? ,-). Brio nennt das “the next generation of toys”. Na denn …

Aber, auch das ist letztendlich ein Beleg, wie sehr und schnell sich neue (Kommunikations-)Kulturen in unserer Gesellschaft etablieren.

Corporate Blog I.

Ich muss es an dieser Stelle einfach einmal festhalten:

Heute haben wir zum erstenmal einen Auftrag erhalten, einen “Coroprate Weblog” mit dem Ziel, interne und externe Geschäftsprozesse zu optimieren zu entwickeln. Nichts Großes, aber hoch spannend und durchaus anspruchsvoll! Habe mich sehr über dieses Freitag-Nachmittag-Geschenk gefreut … Oft sind es die kleinen Sachen die eine richtige Herausforderung darstellen.

Das Ganze bedurfte fast ein Jahr lang viel Input und Vorlauf von meiner Seite aus. Dennoch zeigt es doch, dass die Lage nicht ganz so schlimm ist, wie von Robert Basic (sehr unterhaltsam) beschrieben! Ich jedenfalls glaube an die Kompetenzen und Visionen der CIOs ,-)

Generation Ypsilon

Im CIO Weblog findet sich ein interessanter Gastkommentar von Philipp Bohn (Berlecon Research) zum Thema: Generation Ypsilon versus dem Denken von CIOs (Chief Information Officer). Auch hier geht es um einen kulturellen Wandel in den IuK-Technologien, welcher Unternehmen schneller treffen kann, als ihnen lieb ist. Die, welche den Umgang mit Wandel beherrschen dürften die Gewinner sein …

Kommunikation im Kulturwandel

Zwiegespräch

Manchmal kann man wichtige Entwicklungen aus ganz fremden Bereichen ableiten. Bspw. aus einer Yellow-Press-Meldung im Spiegel. Entscheidend ist hierbei der letzte Abschnitt, indem es heißt:

… SMS muss dabei kein Ausdruck eines unpersönlichen Kommunikationsverhaltens sein: “Viele Teenager und junge Twens berichten mir, dass sie Telefonate als unzulängliche Kommunikationsform empfinden, ebenso wie E-Mails,” erklärte unlängst die Anthropologin Jan English-Lueck von der San José State University: “Dagegen erscheinen ihnen SMS-Nachrichten als Form, in der sie sich authentisch ausdrücken können.” …

WOW … SMSe werden von einer bestimmten und keineswegs unbedeutenden Gruppe als “authentische Ausdrucksform” wahr genommen, während dies Telefonate nicht mehr sind. Das gibt doch nicht weniger zu denken, als die Entwicklung im Bereich von Singlebörsen?

Letztendlich kann ich es selbst aus eigener Erfahrung nur bestätigen! Bspw. im Bereich von Video- und Web-Telefonie, stellt sich bei mir immer mehr ein sehr authentisches Gefühl ein! Ich vermisse oftmals gar nicht mehr den persönlichen Kontakt, zumal ich mit den Menschen, die ich via Video- und Web-Telefonie (-Konferenz) erreichen kann, meist weitaus öfters spreche als mit den meisten anderen. Einfach weil der Kontakt so leicht ist! Es besteht schlicht Connectivity und Präsents … Alles geht einfacher und schneller, aber keineswegs schlechter!