Jochem Neysters, am 30. August 2006


Im Rahmen einer Webkonferenz zwischen Frankfurt, Berlin und Hamburg gab es heute einen sehr konstruktiven Informations- und Erfahrungsaustausch. Neben der zentralen Erkenntnis, “Geld ist immer gut”
gleich zu Beginn, wurde unter anderem intensiv darüber diskutiert, welche Themen auf Webseiten für Video- und Webkonferenz-Nutzer von wirklichem Nutzen und Interesse sind. Für mich kristallisierte sich dabei ein Punkt sehr deutlich heraus:
An einer Glaubensdiskussion, ob nun Video- oder Web-Konferenz die bessere Lösung ist möchte ich nicht teilnehmen. Für mich verschmelzen diese Anwendungen zunehmend, und ob etwas davon besser oder schlechter ist, richtet sich eher nach dem, was ich in der Nutzung will.
Auch dieses Gespräch bestätigt mich in meiner Überzeugung, dass es bei der Planung, Implementation und Anwendung von Konferenzlösungen inzwischen vor allem um “Convergence & Convinience” geht. Einfach und unkompliziert muss es sein, es muss zu anderen Dingen passen und stabil laufen muss es! Neueste Innovationen haben nur noch selten Priorität, es gibt noch genug “auf Halde” …
NACHTRAG:
Matthias Rückel setzt in seinem Blog nach und lässt den Leser selber sagen, was ihn thematisch interessiert! Link zur Umfrage hier …
Jochem Neysters, am 30. August 2006

Das Fraunhofer IAO hat Anfang 2004 unter Leitung von A. Greisle eine Zusammenfassung der Ergebnisse der E-Work-Studie veröffentlicht. Die Studie hatte u. a. das Ziel Potentiale und Akzeptanzen für neue neue Informations- und Kommunikationstechnologien für flexible Arbeitskonzepte zu untersuchen. Die Ergebnisse sprechen mir, als Berater & Trainer zu Themen wie “Videokonferenzen planen und leiten” aus dem Herzen und bestätigt meine Alltagserfahrungen:
Punkt 5. betont hinsichtlich der Akzeptanz aus Anwendersicht (!), dass es Aufgabe sein muss, die Akzeptanz-Faktoren von Beginn an unter kompetenter Begleitung zu stellen. Im Rahmen des Change-Managements müssen den Nutzern diese Faktoren vermittelt werden. Um hohe Akzeptanz zu erreichen sind allerdings auch Hersteller und IT-Verantwortliche gefordert, die Stabilität, Benutzerfreundlichkeit und Fehlerfreiheit der Anwendungen zu sichern.
Punkt 6. klärt die Bedeutung von Support und Qualifikation. Dabei wird hervorgehoben, das es für eine anhaltende Grundakzeptanz von zentraler Bedeutung ist, die Nutzer in die Lage zu versetzen, effizient mit der angebotenen Technik umzugehen. Die Studie belegt, dass Qualifikation und Unterstützung bei Problemen eine hoch signifikante positive Auswirkung auf die Performance im Büro bewirken! Großer Wert wird dabei auf die Unterstützung des Selbstlernens gelegt. Beim Selbstlernen liegt die Rolle der Trainer oftmals in der kompetenten Unterstützung bei offenen Fragen.
Wen wundert`s: Schon Goethe sagte: ” …, lass es mich tun, und ich werde es können!”
Jochem Neysters, am 30. August 2006
Das Thema Sicherheit von Skype-Konferenzen wird immer wieder heftig diskutiert. Michael Jackson ist Director of Operations in der Luxemburger Skype- Zentrale und nimmt im Spiegel Online Interview Stellung zur Frage, ob Skype sicher ist und wie es noch sicherer wird.
Jochem Neysters, am 25. August 2006
Wer HDTV vermisst, weil es noch (fast) keine TV-Programme dazu gibt, kann es ja mal mit einer High Definition Videokonferenz versuchen. LifeSize ist der erste Anbieter dieser High-End Lösung im Konferenzbereich und stellt gerade ganz artig auch einen TV Spot zu seinem Produkt vor … Ich habe es life auf der AVN-Roadshow erlebt und war mehr als angetan von der Qualität und vom Design.

Tipp kommt von Matthias Rückel, der ganz richtig feststellt: “Das können Web-Konferenzen nicht …,-)”
Jochem Neysters, am 24. August 2006
xMeeting ermöglicht via H.323 und SIP die Verbindung mit einem Apple OS X und klassischen Videokonferenzen. xMeeting erstetzt OhPhone X V. 0.4, die recht instabil war … Nach meinem Wissen ist dies aktuell die einzige Lösung.
Es folgen Originaltexte der xMeeting Website:
Welcome to the website of the XMeeting project, the developers of XMeeting and ohphoneX! XMeeting is a Powerful Mac OS X video conferencing solutions
XMeeting is the first H.323 compatible video conferencing client for Mac OS X. In addition, XMeeting also supports the popular SIP protocol used by many VoIP applications.
The client is highly compatible and has many additional features, so that it can be used for most private and business video conferencing tasks.
XMeeting is a SIP and H.323 compliant and Open Source videoconferencing client for Mac OS X (10.4 and later). The current version of XMeeting is 0.3.1. Historically, XMeeting has evolved from ohphoneX. However, XMeeting has been rewritten from scratch and uses a totally different software architecture than ohphoneX.
Although not yet being a 1.xx release, XMeeting is quite stable, has good interoperability with other clients and provides many unique features such as the sophisticated Address Book integration. Much effort has been put into the Mac OS X native GUI. We think the result is worth it!
Jochem Neysters, am 17. August 2006
… sollte man seinen Hund nicht alleine lassen! Und wenn man es mit dem Thema work-life-balance ernst meint, sollte man seinen Chef rechtzeitig davon in Kenntniss setzten (Beide Links via Mathias Rückel). Wer es sehen will klickt auf die Bilder …
Was mir jetzt fehlt sind die tollen IBM-Spots, aber einen Moment, … ich hab’ da noch einen im mpge-Format, der passt auch noch ganz gut ins Thema Videokonferenz ,-)

Jochem Neysters, am 17. August 2006
Das Frauenhofer Institut IAO hat den Multimedia-Arbeitsplatz COMET (COMunication EnvironmenT) realisiert. Laut IAO eignet er sich für zeitweiliges, entspanntes Arbeiten und Navigieren parallel in mehreren Dokumenten und Informationskanälen sowie kreativen Meetings und Videokonferenzen. Very, very, future-like …
Jochem Neysters, am 17. August 2006
Fünf Anregungen, um intensiver über die Rolle des Büros für die Organisationsgestaltung nachzudenken finden sich hier … Ähnliche Kriterien sind zu beachten, wenn es um eine (Video)Konferenzraumgestaltung geht, deren Nichtbeachtung oftmals vom Konferieren, zum Kollabieren führt.
Jochem Neysters, am 17. August 2006

Ein schönes Beispiel, dass es oftmals nicht um die immer wieder propagierte Kostenersparnis bei Videokonferenzen geht, sondern um die generelle Erreichbarkeit! Aus meiner Sicht, das noch wichtigere Argument für VC.
Es ging um das Alibi eines Angeklagten, der beschuldigt wurde, von einem Zeugen in New York Kokain bezogen und nach Deutschland gebracht zu haben. Anders die Verteidigung: Gerade dieser Zeuge könne bekunden, mit dem Angeklagten keinerlei Rauschgiftgeschäfte abgewickelt zu haben. Der Zeuge dachte aber gar nicht daran, vor einem deutschen Gericht zu erscheinen. Das Strafgericht behandelte ihn deshalb als unerreichbar und verurteilte den Angeklagten wegen Drogenhandels zu Gefängnis, ohne den Zeugen vernommen zu haben.
Vor dem Bundesgerichtshof hatte das Strafurteil keinen Bestand (1 StR 286/99). Das Strafgericht habe ignoriert, dass die deutsche Strafprozessordnung - mittlerweile auf der Höhe der Zeit - auch Zeugenvernehmungen per Videokonferenz vorsehe, um solche Schwierigkeiten mit Auslandszeugen zu überwinden. Als erreichbar sei nunmehr auch ein Zeuge anzusehen, wenn man ihn aus der Hauptverhandlung heraus mittels audiovisueller Vernehmung an einem anderen Ort befragen könne. Das müsse die Vorinstanz nun noch nachholen. Das amerikanische Recht stehe dem jedenfalls nicht entgegen.
Jochem Neysters, am 17. August 2006
Das schreit doch förmlich nach dem Thema Videokonferenz … ,-)
Gefunden unter work-innovation.de …
»Wissensarbeit produktiv zu machen ist die große Managementaufgabe dieses Jahrhunderts, so wie es die große Aufgabe des vergangenen Jahrhunderts war, manuelle Arbeit produktiv zu machen.« (Peter Drucker)
Ein Mitarbeiter arbeitet heute im Schnitt fast 3,5 Stunden täglich aktiv mit unterschiedlichsten Informationen und verbringt bis zu 60 % der Zeit mit Kommunikation. Sowohl im Büro als auch unterwegs. Er sucht und findet, liest, schreibt und verwaltet Informationen. Er trifft sich spontan und in geplanten Sitzungen mit Kollegen. Dabei bezieht er immer mehr externe und mobile Teammitglieder mit ein.
Die Erfahrung zeigt, und wissenschaftliche Studien bestätigen das, dass gut informierte und von unnötigen Erschwernissen entlastete Mitarbeiter deutlich besser arbeiten. Ein effizienter Umgang mit Informationen ist bei der heutigen Informationsflut entscheidend. Laut der E-Work-II-Studie des Fraunhofer IAO erreichen Mitarbeiter so eine um bis zu 50 % höhere Performance.
In diesem Prozeß verändert sich die Rolle der Büros. War das Büro in der Vergangenheit häufig der einzige Ort, an dem Arbeit vernünftig erledigt werden konnte, fällt die Funktion durch leistungsfähige Technologien heute weg. Trotzdem wird das Büro weiterhin ein zentraler Bestandteil der Arbeit bleiben - mit einem anderem Fokus: Als Ankerpunkt für die zunehmend flexibel arbeitenden Mitarbeiter, als Orte der persönlichen Kommunikation, mit ausgefeilten Möglichkeiten für kreatives Arbeiten in der Gruppe. Bürogestaltung wird damit zu einer organisatorischen, gestalterischen Aufgabe und legt einen Grundstein für Innovationen und die Entwicklung des Unternehmens.
PS.
Innovationen gelten als Schlüssel für den Markterfolg und als zentraler Ansatzpunkt für die Steigerung der Performance. Einen schnellen Überblick über den Stand des Innovationsmanagements in Ihrem Unternehmen oder Ihrem Bereich können Sie sich mit dem work.innovation-Quickcheck der Alexander Greisle Unternehmensberatung verschaffen.