Just Social – Team-Kollaboration

Im Rahmen einer Konferenzplanung für eine „Gute Sache“ entstand die Frage, mit welche Tools wir online und in Echtzeit in diesem Projekt kollaborieren und unser Thema weiter entwickeln wollen … und das bitte ohne eine undurchschaubare Flut an Mails zu erzeugen. Hier findet sich ein junges „Meta-Tool“ aus der Hamburger Startup-Szene, welches bekannten Größen, wie Dropbox, Slack, Yammer, etc. Paroli bieten will oder zumindest eine spannende Alternative darstellt.

Just Social | Collaborations-Werkzeug aus Hamburg
Just Social | Collaborations-Tool aus Hamburg

Vorab muss man festhalten: Wir haben im Projekt-Team ein deutliches Plus gegenüber andere Teams:

  • Alle haben bereits die Kultur, anderen auf Augenhöhe und mit Vertrauen zu begegnen.
  • Alle sind es gewohnt, Verantwortung und Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
  • Alle sehen in dem Projekt einen starken Sinn und haben Lust darauf etwas Tolles zu kreieren.
  • Natürlich gibt es Impulsgeber und Anlässe für dieses Projekt, aber es hat sich gezeigt: Njemand will die „Gute Sache“ dominieren und allein herrschen. Alle Beteiligten haben ohne Zwang beschlossen in demokratischer Eigenverantwortung für das Projekt einzutreten und zu handeln.

Das ist mal per se eine komfortable Situation für so ein Projekt, denn genau dadurch sind wir in der Lage, „on demand“ zu planen und zu entwickeln. Mit anderen Worten: Jeder liefert die Beiträge, die er für wichtig hält und erledigt die Jobs, in denen er Kompetenzen bietet und … jeder holt sich selbst die Informationen und Daten die er braucht und die von den Einzelnen bereit gestellt werden.

Das ist natürlich eine exzellente Basis, um online Tools zu nutzen die eine Plattform für ein kollaboratives Arbeiten in den Zeiten bieten, in denen man sich eben nicht Face-To-Face begegnet. Auf eher komplexer Ebenen finden wir hier Yammer von MS, oder Connect von IBM. Kleinere Lösungen sind Werkzeuge wie Slack, Dropbox, Wunderlist, etc. die natürlich immer nur einen bestimmten Part erfüllen.

Genau hier setzt die „Just Social AG“ mit seinem Meta-Tool „Just Social“ an, welches die Dienste von 5 App-Typen vereint, zugleich aber den Vorteil der Simplizität einzelner (leistungsbegrenzter) Apps nicht aufgibt.

Just Social | 5 Module im Zusammenspiel

Der Reiz für mich liegt nicht allein darin, sich in einer für die Projektbeteiligten einfachen und leicht zu bedienenden Oberfläche und der Konvergenz der Module zu bewegen (1x Anmeldeprozess, einheitliches UI, Verknüpfungen intern, etc.). Ein zentraler Vorteil für mich, liegt auch darin, dass „Just Social“ ausschließlich in Deutschland gehostet wird. Merke: „Meckern hilft nix bei den vergangenen und bestehenden Ärgernissen zum Thema Datensicherheit, es geht darum zu handeln und europäische Alternativen zu entwickeln und zu unterstützen!“ Cloud und Server Gut auch: Es bietet sich die Möglichkeit, das Werkzeug bei entsprechender Teilnehmer- und Nutzungsgröße sofort oder später auf eigenen Servern aufzusetzen, was scheinbar bereits diverse größere Institute machen (siehe Referenzen).

Zurück zur Meta-Funktion: Connect / Chat / Drive / Task / Calender: Aus meiner Sicht ist eine der wichtigsten Forderungen bei der Einführung / Nutzung solcher neuen Werkzeuge zur Wissen-Arbeit und zum Wissens-Management, die Einfachheit der Bedienung, denn es geht im hohem Maße „Akzeptanz beim Nutzer“ zu schaffen. Für deutsche und andere Normal-Nutzer sind aber solche Tools schon von ihrem Grundgedanken her eine echte kulturellen Herausforderung (… und: Kultur frisst Strategie, sagt eine ifaz studie). Schön, dass es die coole, sprachgewandte und technik-affine Generation Y gibt, aber was ist mit dem Rest der Mannschaft? Social-Media-Tools im Unternehmen bedeuten, man muss sich mental und operativ aus hierarchischen Denk- und Handlungsweisen lösen. Die Ablage von Dokumenten findet bspw. nicht mehr via File-System statt, sondern gern via #Hashtag … usw. Da hilft es durchaus, wenn der Nutzer nicht das „Volle Programm“ vor die Füße geknallt bekommt, sondern sich einzelne Module heraus picken kann, die nicht zu komplex sind.

5_apple_apps
Apple Apps | getrennt aber konvergent

Als langjähriger Apple-Nutzer habe ich persönlich schon immer die getrennten, aber überaus konvergent arbeitenden einzelnen Apps > Mail / Adressen / Erinnerungen / Kalender / Notizen geschätzt und empfand Outlook von MS, dass alle diese Funktionen in einem Tool bietet, als unangenehm unübersichtlich.  So sehe ich auch kein Problem darin, das bei „Just Social“ noch nicht alle Bausteine fertig sind, man kann so einfach leichter hinein wachsen. Wie „Just Social“ es in einer seiner Headlines schon sagt: „Die Apps sind Solokünstler, die perfekt harmonieren.“

„Just Social“ ist für mich eine europäisch-deutsche Alternative zur Dominanz der Silicon Valley Einhörner in diesem Bereich, die sich absolut sehen lassen kann und sicherlich seinen Markt findet. Für mich ist es auch keine Frage, dass wir in unserem Projekt dieses Tool nutzen werden. Um so weniger, als das „Just Social“ technische Hilfen & Fragen in deutscher Sprache erläutert. Aktuell sehr hippe Tools wie Slack, mit einer großen Anhängerschaft bieten das bis heute nicht und machen es denen, die solche Werkzeuge für Teams und Projekte einführen wollen unnötig schwer.hilfen

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