Erweiterte Realität und Videokollaboration

Was man so alles entdeckt, wenn man sich mit Raumplanung beschäftigt … Bei der „erweiterten Realität“ (Augmented Reality) werden „virtuelle Realität“ und Realität in Echtzeit miteinander verknüpft. Im Gegensatz zur „virtuellen Realität“, bei der ein Benutzer komplett in einer virtuellen Welt eintaucht (bspw. Second Life), steht bei der erweiterten Realität die Darstellung zusätzlicher Informationen im Vordergrund. Das dies alles andere als eine Spielerei ist, zeigt das Beispiel des Technikers bei BMW … (siehe unten).

Auch räumlich verteilte Teams könnten mit tatsächlichen und virtuell anwesenden Kollegen kollaborativ am selben dreidimensionalen Modell arbeiten, oder Entwürfe präsentieren. Das experimentelle Stadium für diese Technik ist inzwischen überschritten, wie bspw. Metaio Augmented Solutions belegt, die mit einer AR-Lösung zur Raumplanung soeben den Wettbewerb zum deutschen Internetpreis für sich entschied.

Ein heute bereits häufig vorkommendes Beispiel für eine AR-Anwendung sind die in Echtzeit eingeblendeten virtuellen Marken bei Sportübertragungen im TV, wobei in diesem Falle das interaktive Element fehlt. Erweiterte Realität kann in praktisch allen Bereichen des Alltags zum Einsatz kommen. Monteure könnten sich, wie bei BMW, den nächsten Arbeitsschritt direkt in ihr Sichtfeld einblenden lassen, Klassenräume oder Bücher könnten zu dreidimensionalen, lebendigen Geschichtsstätten werden und so weiter … Unter dem Suchbegriff „Augmented Reality“ finden sich bspw. unter Youtube zahlreiche Videoclips zum Thema.

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