Ein Apfel geht auf`s Ganze …

Der Erfolg des iPhone und seine Bedeutung in der Mobile Business Welt …

Von Januar 2000 bis Ende 2002 bin ich u.a. für die SIEMENS InternetACADEMY als Dozent&Trainer zum Mobile-Business durch die Lande gezogen. Das viel geschmähte WAP war aus meiner Sicht gar nicht so schlecht, vorausgesetzt man wusste was man suchte … Auch Lokalisierungs-Services, mobile Bezahl-Dienste sowie Organiser-Services funktionierten damals bereits recht gut. Trotzdem … 2002 brach das Interesse an diesem Thema völlig zusammen. „M-Bizz“ war damals nicht weniger ein Unwort wie „E-Bizz“ …

Scheint, dass der Quereinsteiger Apple nun das in Gang gesetzt hat, wovon die Hersteller mobiler Geräte und vor allem die Mobilfunk-Betreiber seit Jahren geträumt haben. Und das sogar, ohne dabei (bisher) UMTS Netze zu nutzen. Mit dem iPhone scheint der Markt für Mobile-Business in Schwung zu kommen. 28% Marktanteil bei den US-Smartphones in wenigen Monaten und bspw. bis zu 50 mal mehr Suchanfragen unter Google, als von jedem anderem mobilen Gerät aus.
Wenn wundert es von denen, die selber einmal ausprobiert haben wie das User-Interface eines iPhones / iPod Touch und dessen Safari-Browser funktionieren.

Das ist schlicht „sexy“ …!

Ganz im Gegensatz zu konkurrierenden Geräten, wie dem Nokia E90, dem Qbowl von Samsung oder anderen Smartphones, bei denen bspw. mittels kleinem Cursor mühsam auf den Webseiten „herumgehoppelt“ werden muss, um einzelne Stellen zu erreichen und bei denen ein „Zoom In“ auch nicht gerade ein leichtes Vergnügen ist.

Was ich allerdings bei den Apfel-Geräten neben Java & Flash vermisse ist definitiv die Option zur Videotelefonie und die Option sich mobil in Videokonferenzen einzuwählen. Dies geht beim iPhone nur über einen magischen Spiegeltrick … Da lobe ich mir dann mein E90 oder auch alternatives Gerät.

Auch hier finden man jedoch eine überaus einleuchtende Erklärung, warum dieser Dienst bisher nur wenige Anhänger finden kann. Warten wir ab, ob die Apfel-Firma hier demnächst nachsetzt und der mobilen Welt zeigt, wie man es macht. Anteile an einem Videokonferenz-Anbieter gibt es bereits, meine ich (LifeSize). Und was man mit IM wie iChat auf die Beine stellt, ist sehr beeindruckend

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