Praxis: Besser Lesen via iPad?

Beispiel brandeins 1Beispiel brandeins 2Seit gut einer Woche teste ich das iPad auf seinen Nutzen für mich und mein Multi-Media-Home Umfeld. Abgesehen davon, dass es im positiven Sinne als Oma-Computer gepriesen wurde – und dem kann ich mich nur anschließen -, wird es immer wieder als Heilsbringer für die Verlagslandschaft gesehen. Mein Eindruck:

Die multimedialen, wie interaktiven Optionen sind zweifellos zunächst einmal wirklich beeindruckend (1. Beispiel, 2. Beispiel, 3. Beispiel). Vergleiche ich aber Produktionen wie die Spiegel App oder den Iconist mit der App von brandeins in der Praxis, so stelle ich für mich persönlich fest, dass es mir ein wenig wie zu Zeiten des BTX ist oder zumindest dessen Anfänge. Da wird mit aller Macht „Multimedia“ produziert, um zu beweisen wie viel besser nun die Zeitung ist und dass es sich hier zu zahlen lohnt. Für mich alles ganz nett, aber vom eigentlichen Inhaltlich doch eher ablenkend und somit abwertend. Da ist die brandeins App oder auch bspw. die kostenfreien Seiten von Spiegel Online für Mobiles weitaus besser für meine Wahrnehmung. Gerade die brandeins, welche einfach das komplette Heft via App zur Verfügung stellt, hilft mir mit ihrem Verzicht auf jegliche Multimedia-Show, ein Thema konzentriert zu lesen. Dabei ist die App aus meiner Sicht durchaus besser als das Heft: Zum einen kann ich es gegenüber der Printausgabe von überall aus direkt auf mein Pad laden, zum anderen stehen mir hier eben nur wenige „ausgewählte“ Optionen (Lesemodus, Vergrößerung der Schrift, Lesezeichen) zu Verfügung. Und zu guter Letzt, ist die Brillianz der Bilder dem Print deutlich überlegen …

Fazit zu Zeitschriften auf dem iPad: Das Wenige scheint auch hier einmal mehr, das Mehr zu sein? Und: Inhalt steht noch immer vor Form, auch beim iPad ,-)

PS. Was man mit einem iPad alles machen kann, soweit man etwas Klettband zur Hand hat findet es hier … Oder, wer sich gar nicht von seiner Schreibmaschine trennen kann, dem wir hier Rettung visualisiert … Wer die Anfänge der iPad Roboter sehen will, der schaue hier … und wer seinen „Würfel“ nicht missen mag, der schaue hier … :-)

GoogleTV – Teil II.

Kürzlich habe ich hier zum Thema GoogleTV gepostet. Sehr interessant zu dem ganzen Thema ist der Blog von Bertram Gugel (kein Scherz ,-).

In seinem Artikel: „GoogleTV ist zu klein gedacht“ stellt er fest, dass Google aus dem Netz heraus geht, während Apple ins Netz geht. Was für beide eher ungewöhnlich ist.

Passt aber aus meiner Sicht sehr gut in die Logig meines Beitrages. Google braucht eine Plattform, welche es mit seinen Services verknüpft, um dann Geld zu verdienen. Apple dagegen hat mit seinen Stores beste Erfahrungen gemacht, nicht zuletzt um seine Hardware in den Markt zu bringen.

Textauszug aus „GoogleTV ist zu klein gedacht

GoogleTV bringt zwar das Internet und das TV-Gerät zusammen aber nicht das Fernsehen und das Internet.

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GoogleTV vs. Apple 27″, was soll das?

Was hat es eigentlich mit den Ankündigungen von Google zum GoogleTV auf sich? Die Frage stellt sich um so mehr, da man doch schon heute wunderbar mittels DVB-Tuner seiner Wahl, sowie bspw. einem iMac 27″ und Frontrow als MM-Home-Oberfläche, längst eine Lösung hat, welche Google hier ankündigt. Und als Nutzer einer solchen Lösung kann ich nur bestätigen, das diese sogar phantastisch gut funktioniert, inkl. aller TV-Optionen welches mir ein WLAN und das Web noch zusätzlich bieten. Dabei steht das Design der Qualität und Ästhetik von Marken wie Braun, Wega, Loewe oder Bang&Olufsen in absolut nichts nach …

Um Googles Absicht zu verstehen, lohnt ein Blick auf das, was Google mit seinem Betriebssystem Android eigentlich will und warum es dieses System gratis und als offene Ressource in die Weltgemeinde wirft. Gratis ist bekanntlich nicht mal der Tod, denn der kostet uns das Leben. Man sollte sich da von Google nicht blenden lassen. GoogleTV vs. Apple 27″, was soll das? weiterlesen

Besser MM-Home statt TV-Geräte

Ich habe mir diesen TV-Tuner mal genauer angesehen. Ist ziemlich cool ,-). Man sieht daran sehr schön, wie TV-Internet-Telefon immer mehr verschmelzen und Netzwerke auch im normalen Haushalt eine Rolle spielen. Super interessant auch in Kombination mit dem neuen iPad finde ich, für das es sicher kurzfristig ein geeignetes „eyeTV 3 App“ geben wird.

eyeTV in MM-Home SoftwareeyeTV in MM-Home Software

Das Ding ist ein Dual-TV-Empfänger für DVB-T (Antenne). Leider kein DVB-C (Kabel) und derzeit hierzulande auch kein HD … Diesen TV-Empfänger schließt man NICHT direkt an einen Computer an, sondern Besser MM-Home statt TV-Geräte weiterlesen